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Kreuzweg der Schirmherren

Digitalfotografie, 30cm x 40cm, Barcelona, 2003

„Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Zyrene namens Simon; ihn zwangen sie, Jesus das Kreuz zu tragen. So kamen sie an den Ort, der Golgotha genannt wird.“ (Mt 27, 32)

Foto „Kreuzweg der Schirmherren“

Die Spiegelung eines Vorgangs wirft sowohl die Frage nach seiner Wiederholbarkeit als auch die Frage nach einer möglichen entgegenzusetzenden Handlung auf, welche den ursprünglichen Verlauf im gleichen Winkel kreuzt. In Abhängigkeit von der physikalischen Dimension, in der sich ein Vorgang wiederholt, unterscheidet man die sich aufgrund der Periodizität ergebenden Größen: Periodenlänge für eine wiederholte Anordnung nach einem festen Abstand im Raum (räumlich periodisch) und Periodendauer für wiederholte Vorgänge nach einem festen Zeitintervall (zeitlich periodisch). Eine Kreuzungsstelle gilt in diesem System als Stätte besonders machtvoller Wirksamkeit übernatürlicher, meist Schaden bringender Geister, die durch Schutz verleihende, magisch-kultische Handlungen versöhnt werden müssen. Der zyklische Teilgraph kann dann durch die Abfolge der Kreuzungsstellen dargestellt werden, die beim „Ablaufen“ besucht werden. Jeder Kreis, Zyklus oder Pfad in einem Graphen ist also auch ein Weg und jeder Kreis ist auch ein Zyklus. In ungerichteten Wegen und Pfaden bezeichnet man den Startknoten meist ebenfalls als Endknoten. Ein Zyklus oder Kreis heißt trivial, wenn er weniger als drei Knoten enthält. Triviale Kreise oder Zyklen werden meist nicht betrachtet.

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